Das Jahr 2018

... ist schon zur Hälfte um. Tatsächlich?!

  • Erschienen ist inzwischen der Sammelband zu der bereits 2016-17 stattgefundenen Ringvorlesung über "Religion in der Kinder- und Jugendliteratur", an der ich beteiligt war. Mehr INFOS zu diesem interessanten Projekt hier und hier.

  • Am Sonntag, dem 4. März, habe ich zusammen mit Antje Peters-Hirt im Rahmen der Ausstellung "Do like me! Weibliche Interventionen im Netz", die am 11. Februar in der Lübecker Stadtkirche St. Petri eröffnet wurde, eine abendliche Diskussionsrunde geleitet. Der Ttitel lautete Von der Suffragette zur Selfie-Queen

 

  • Vom 31.Mai bis 4. Juni besuchte ich Kiew, die Hauptstadt der Ukraine, und zwar auf Einladung des Goethe-Instituts, das während des noch laufenden deutsch-ukrainischen Sprachenjahres besonders aktiv ist. Konkreter Anlass war die BOOK ARSENAL, eine Bücherschau für das Publikum, auf der ich mit anderen Kolleg*innen über Dystopien/Utopien sprach. Vorgestellt habe ich in den schönen Hallen meinen "alten" - weil schon 1999 erschienenen! -, aber immer noch brandaktuellen Roman Blaupause, Blueprint; denn dieser wird gerade ins Ukrainische übersetzt und im Sommer dort auch erscheinen.

 

  • Das druckfrische Buch werde ich nun Mitte Juli in Händen halten und  in Odessa  für interessierte Leser*innen auf der lokalen Buchmesse  Green Wave präsentieren. Ich freue mich sehr auf die Reise in diese für mich noch unbekanntes Stadt am Schwarzen Meer, in der ich natürlich auch die berühmten Treppe aus dem Filmklassiker von Eisenstein, "Panzerkreuzer Potemkin" (er)gehen werde.

 

 

Das Jahr 2017 ....

...war aus privaten Gründen ein eher ruhiges Jahr. Ich hatte Zeit zum Lesen, Recherchieren und Nachdenken, aber auch erneut zum Reisen u. a. in den Oman. Seit dem Jahresende sitze ich an der Planung für ein neues Buch, es soll  erneut ein SF-Roman werden.

Das Jahr 2016 ...

  • Im Sommer 2016 hieß es: auf nach Mallorca in Bild und Wort.  Anfang Juli erschien das Buch "Sehnsuchtsfels Mallorca" im Wasmuth-Verlag (Berlin-Tübingen). Seine 160 Seiten teilen sich hälftig zwischen Text und Bildern auf. Es begleitete  die gleichnamige Ausstellung in Lübeck - vom 19.6. bis zum 18.9. in der St.Annen Kunsthalle. Dort waren rund hundert Fotografien von Anja Doehring zu sehen. Lese-Inseln luden zum Verweilen ein, wo auch eine Textversion des Buches auslag. Lesend erschlossen sich den Besucher*innen die Geschichten hinter oder zu den Bildern, genau wie in dem gedruckten Werk. Mehr zum Buch und zwei Artikel dazu aus der Mallorca-Zeitung findet man hier (Artikel 1. Artikel 2).

  • Am 5. Juli feierten wir die Buchpremiere mit Pimientos und Pep(p), Infos dazu auf dem Flyer nachzulesen.  

 Was noch los war:

  • Januar: Den von mir verehrten SF-Autor, Philip K. Dick (1928 - 1982), habe ich in dem von mir herausgegebenen Buch Die Fantastischen 6 (Beltz&Gelberg, Weinheim 2010)  porträtiert. Plötzlich machte PKD wieder Schlagzeilen: Anlass war die amerikanische Kult-TV-Serie "The Man in the High Castle", die auf einem Andere-Welt-Roman von Dick gründet. Darin beschreibt er ein Amerika, in dem  Japaner und Nazis nach einem Sieg im 2. Weltkrieg das Sagen haben. Der deutsche Buchtitel lautet "Das Orakel vom Berge". Für den Spiegel (Nr. 4/23.1.2016, S. 108 - 110)  war der Erfolg der Fernsehverfilmung Anlass genug, das Lebensthema von PKD noch einmal vorzustellen: "Unser Universium ist nicht real". Das geschieht in einem Interview mit der fünften und letzten Ehefrau des Autors. Ausführlicher ist das nachzulesen in meinem fast 50-seitigen Porträt "Blade Runner - Philip K. Dick wurde zum Kafka Amerikas".
  • Februar: Am 14. Februar um 12 Uhr wurde in der Reithalle von Schloss Gottorf, einem Teil des Landesmuseums Schleswig-Holstein, die Ausstellung "Beste Freunde - Kunstwerke für Schloss Gottorf" eröffnet. Leider bin ich an diesem Termin nicht im Lande. Denn für den gleichnamigen Katalog, der an diesem Tag vorgestellt wird,  wurden Autor*innen - darunter auch ich - vom Freundeskreis Schloss Gottorf e.V. eingeladen, zu einem Bild ihrer Wahl einen Text zu verfassen. Was und wie jede schrieb, war frei gestellt, nur die Länge wurde vorgegeben! Ich habe mir das Stilleben Steingut und Emaille von Tim Warwas ausgesucht, einer der Ankäufe des Freundekreises, die in der Ausstellung präsentiert werden. Was mir beim längeren Betrachten des Motivs durch den Kopf ging, ist hier nachzulesen und natürlich auch anzuschauen.

  • März: Wie jedes Jahr war  ich am 8. März, dem Internationalen Frauentag, aktiv. Unsere Lübecker Frauentag-Initiative veranstaltete 2016 einen letzten gemeinsamen Abend bei dem sich ALLES um MODE drehte.  Das Plakat finden Sie hier und den Flyer hier.

  • November: Ich freute mich über die Einladungzu einer spannnenden Ringvorlesung der Universität Siegen mit dem Titel "Doppelinterpretationen". Das Thema war  „Religion in der Kinder- und Jugendliteratur“. Und tatsächlich bieten meine SF-Romane dazu einiges, der Roman "Blueprint Blaupause" hat sogar Eingang in den Religionsunterricht gefunden, siehe hier. Aus den Beiträgen aller Referent*innen soll eine Reader entstehen.Der  Erscheinungstermin ist für Ende 2017(Anfnag 2018  geplant.

     

    ... und  ältere Informationen, die bis heute nützlich sind: 

 

  •   In der Lübecker Zeitschrift DeLüx erschien 2011 ein Porträt über mich, Anlass war die Buchpremiere meines letzten Romans Jane reloaded.  Den Titel mag ich immer noch sehr : Die Vor(aus)denkerin. Die - wirklich nur sehr leicht retuschierten - Fotos mit dem Homo erectus-Schädel finden Sie inzwischen auch auf meiner Website, einfach hier anklicken.  Die Zeitschrift NAUTILUS hat mit mir das erste Interview zum Buch gemacht, das in der Oktober-Ausgabe (Nr. 91, 10/2011) erschienen war.

 

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