Das laufende Jahr 2011

  • Dezember: In der Lübecker Zeitschrift DeLüx ist gerade ein Porträt über mich erschienen. Der Titel macht doch wirklich Lust aufs Lesen: Die Vor(aus)denkerin. Die - wirklich nur sehr leicht retuschierten - Fotos mit dem Homo erectus-Schädel, die von der Lübecker Fotografin und Freundin Anja Doehring stammen, finden Sie inzwischen auch auf meiner Website, zum Anschauen einfach hier anklicken.

  • November: Die Lesungen für dieses Jahr sind nun alle abgeschlossen. Mitte November war ich auch in meiner alten Heimatstadt Speyer und las dort in der Abteilung Ur- und Frühgeschichte im Historischen Museum der Pfalz. Über die Veranstaltung gibt es einen schönen Bericht im Speyer Kurier. Während meines Besuches hat diese engagierte Online-Zeitung außerdem ein längeres Interview mit mir gemacht. Mit dem Jouranlisten saß  ich früher im Gymnasium in der Redaktion der Schülerzeitung. So schließen sich die Kreise!

  • Ende Oktober: Direkt von der Buchmesse brach ich zu einer Lesereise nach Singapore auf, wo ich in der deutsch-europäischen Schule, die mich auch eingeladen hatte, aus Blueprint und dem neuen Roman Jane reloaded gelesen habe.

  • Oktober: Die Buchpremiere von Jane reloaded mit anschließender Premierenfeier am Mittwoch, dem 5. Oktober, um 20 Uhr, war ausverkauft! Musik umrahmte die Lesung und interpretierte Textpassagen, die ich gerade gelesen hatte. Am Piano saß Thomas Goralczyk, gesungen hat die Mezzosopranistin Lidwina Wurth. Als Ort für die Buchvorstellung hatten wir den Vortragssaal im Lübecker Museum für Natur und Umwelt ausgesucht, gefeiert wurde anschließend zwischen alten Steinen und 10 Millionen Jahren alten Knochen im Wal-Saal. Der Grund für diese besondere Location: Im Roman spielt die EVOLUTION eine große Rolle. Ürbigens hatte am Dienstag, dem 13. 9., bereits ein Vorab-Pressegespräch stattgefunden, und bei dieser Gelegenheit ist  Joelle Weidig von hl-live ein schönes und wirklich passendes Foto gelungen.

  • September: Der neue Roman Jane reloaded ist fertig gedruckt, die Auslieferung läuft, das Buch ist seit 12. September überall in Deutschland zu kaufen. Die Zeitschrift NAUTILUS hat mit mir das erste Interview zum Buch gemacht, das in der Oktober-Ausgabe (Nr. 91, 10/2011) erscheinen wird. Das bisherige Material zu neuen Buch findet sich zusammen mit der Verlagsmitteilung auch in unserer Pressemappe. Mit dem druckfrischen Roman im Gepäck fuhr ich dann auf Einladung des Goethe-Instituts nach Zentralasien: Astana und Almaty in Kasastan, Bischkek in Kirgistan und Taschkent und Samarkand waren die Stationen. Es ging vor allem um mein Buch Blueprint, das Teil eines Lesekoffers war, den das deutsche Kulturinstitut den Bibliotheken und deutschen Lesesälen geschenkt hat. Ich werde wohl erst Ende des Jahres Zeit haben, über einige dieser besonderen Reiseeindrücke mehr zu schreiben.
  • August: Eine ganz anderes Thema war, ist und bleibt Imagen Mallorca. An diesem Buchprojekt arbeite ich schon seit längerem mit der Lübecker Fotografin Anja Doehing. Wir waren mehrere Male zusammen auf Mallorca, die Themen entwickeln wir gemeinsam, dann macht sie die Fotos und ich schreibe die Texte. Nun haben  wir das Buch quasi als work in progress vorgestellt, in einer Ausstellung. Unsere besondere Vernissage,  eine noche mallorquin, in der Overbeck-Gesellschaft und mit dem Koch  Manfred Miera war ein voller Erfolg. Total ausverkauft! Und auch das Wetter spielte mit: Der einzig wirklich schöne Sommerabend seit Wochen!! Die Wettergöttin muss Mallorca lieben. Mehr Informationen zur Vernissage stehen auf unserer Einladung. Und was unser Aufmacherfoto angeht, großes Ehrenwort: Die Orangen lagen genau so auf der Treppe in einem Stadtgarten in Palma!

 

  • Ausblick Herbst 2011: Lesungen mache ich immer gerne, und wenn ich an ungewöhnliche Orte eingeladen werde, ist das natürlich besonders toll: Auf Einladung der lokalen Goethe-Institute reise ich vom 20. bis 30. September 2011 nach Kirgistan, Kassatan und Usbekistan. Die Visa sind in Arbeit, und im Gepräck werde ich mein altes Blueprint und den druckfrischen neuen Roman Jane reloaded haben. Im Oktober dann, nach der Frankfurter Buchmesse, geht es wieder in die weite Welt. Dieses Mal fliege ich auf Einladung der Deutschen Schule Singapur eben dorthin. Nach den Lesungen bleibe ich noch ein paar Tage, um durch die Mega-City, durch China-Town und Little India, zu schlendern, denn Singapur bietet eine spannende asiatische Mischung! Mehr informationen zu den Reisen gibt es unter termine.

 

  • April:  Nach einer vierwöchigen Südamerikareise, die mich unter anderem auch auf die Galapagos-Inseln, in dieses "Labor der Evolution" geführt hat, sitze ich nun seit Ende April wieder am Schreibtisch in Lübeck und überarbeite das lektorierte Manuskript meines neuen Romans. Mehr Informationen gibt es im Sommer 2011, nur so viel sei schon verraten: Die Geschichte hat mit der Evolution zu tun!

 

  • März: Am 8. März wurde der von Clara Zetkin 1910 ausgerufene und 1911 zum ersten Mal gefeierte Frauentag 100 Jahre alt. Deshalb hatten wir in Lübeck wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Unser Plakat und unseren Flyer schmückten die Fotos von 100 Lübeckerinnen, die dem Frauentag sein unverwechselbares Gesicht gaben. Unser Ehrengast, als Rednerin und Diskutantin, war die die Österreicherin Edit Schlaffer. Für mehr Infos einfach hier auf Flyer klicke

 

  • März: In diesem Jahr, 2011, feiert Amnesty International 50-jähriges Jubiläum. Zwei Kollegen hatten mich eingeladen, einen Text für das Lesebuch " Dass wir heute frei sind.."  zu schreiben. Dieser Einladung bin ich aus Überzeugung und sehr gerne nachgekommen. Das Buch ist bereits im März 2011 im Verlag Sauerländer erschienen und hier ist der Anfang meines Beitrages "In Mallorcas Schatten" nachzulesen.

 

  • Januar: Am 10. Januar 2011 war das Public-Voting für die Anthologie Die Fantastischen 6 abgeschlossen. Das Buch, das für den für den österreichischen Preis Wissenschaftsbuch des Jahres /Kategorie Junior nominiert war, hat leider nicht gewonnen, aber es immerhin auf die shortlist geschafft. Hier gibt es  weitere Hintergrundinformationen.

 

      Rückblick 2010

  • Die Porträtsammlung Die Fantastischen 6 stand auf sehr renommierten shortlist, der Katgorie Jugendbuch. Hier hat die Stiftung Buchkunst (www.stiftung-buchkunst.de) die schönsten Bücher des Jahres 2010 versammelt. Leider hat das Buch nicht gesiegt, aber die Nominierung ist bereits eine kleine Auszeichnung.

 

  • Am 12. November 2010 habe ich meinen 60. Geburtstag mit einem großen Fest gefeiert. Gratuliert haben mir viele liebe FreundInnen, der Verlag B&G überraschte mich mit einer Anzeige am Geburtstagsmorgen in den Lübecker Nachrichten. Am Montag zuvor hatte mir die FAZ sogar einen kleinen Jubiläumsartikel gewidmet, der hier nachzulesen ist. Auch der kulturpolitischen Sprecher der schleswig-holsteinischen SPD hat mir gratuliert.

 

  • Am 1. März 2010 wurde das neue Buch "Die Fantastischen 6" ausgeliefert. Bei der großen Buchpremiere im Filmhaus Lübeck, Kino 2,  am 24. März kamen über 120 Leute. An diesem Abend drehte sich alles um den Film BLADE RUNNER: Denn der im Buch von mir porträtierte Philip K. Dick (1928 - 1982) lieferte die Romanvorlage für diesen stilbildenden Science-Fiction-Kultfilm. Die Einladung für die Premiere finden Sie hier. Anwesend war auch meine Co-Autorin Anja Stürzer. Sie porträtiert in der Anthologie Mary Shelley, die mit 18 Jahren den Roman "Frankenstein" schrieb. Zu Gast waren zwar keine elektrischen Schafe, dafür aber schmückte ein sehr blaues Schaf die Kino-Bühne. Hier sind Fotos der Buchpremiere zu sehen.  

 

  • Am Frauentag 2010, also am Montag, dem 8. März, war in Lübeck wieder eine Autorin das Thema: In diesem Jahr die bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin und Übersetzerin Mirjam Pressler. Am Feierabend zum Frauentag in St. Petri um 18 Uhr 30, habe ich ich in Presslers Leben und Werk eingeführt. Der Abend stand unter dem Motto „Nathan und seine Schwester“. Warum das so war und welches abwechslungsreiche Programm wir vorbereitet hatten, ist dieser Pressemeldung nachzulesen. Die zentrale Veranstaltung war super gut besucht: Über 500 Frauen und Männer kamen!

 

  • Am 18. März hatten mich Vertreter der Lübecker Bücherpiraten zu einem Gespräch eingeladen über "Die Fantastischen 6". Anlässlich der Nominierung ihrer Blauen Seite für die „Goldenen Göre“ hat ein TV-Team Aufnahmen von dem Interview gemacht. Dieser Preis wird vom deutschen Kinderhilfswerk an die besten 6 Jugendbeteiligung-Projekte vergeben, und für die Preisverleihung muß jeder Nominierte einen dreiminütigen Videoclip erarbeiten, der das Projekt vorstellt. Es lohnt sich auf jeden Fall die Seite einmal anzuschauen: www.die-blaue-seite.de  Dort soll das  Interview veröffentlicht werden, jedoch nach einer Überarbeitung: Also wahrscheinlich erst Ende 2010 oder Anfang 2011.

 

  • Auf die Leipziger Buchmesse bin ich 2010 nicht gefahren, auch wegen der Nähe zur Buchpremiere von "Die Fantastischen 6" in Lübeck, da gab es noch zuviel zu tun. Aber im Oktober 2010 war ich natürlich auf der Frankfurter Buchmesse sein: Denn in Leipzig wurde unser Buch Die nächste GENeration für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010, Sparte Sachbuch, nominiert. Leider waren wir nicht der Sieger, aber ein Nominierung ist auch schon eine Anerkennung.

 

 

        Rückblick 2009

 

  • Anfang März fand im Lübecker Theater Combinale dann eine besondere Buchpremiere mit Musik statt. Die Schaupielerin Sigrid Dettlof und der Schauspieler Philipp Roman lasen ausgewählte Texte; die szenische Lesung untermalte die DJ ateq, subs.dance Weimar mit passender Musik. Die Einladung, auf deren Vorderseite der neue Buchtitel zu sehen ist, kann man hier noch anschauen: Einladung. Der Termin am 4.3. war so schnell ausverkauft, dass wir am 5.3. eine Buchpremiere II anbieten mussten, die ebenfalls für ein ausverkauftes Theater sorgte. s. auch unter www.combinale.de 

 

  • Am  Internationalen Frauentag, am  8. März 2009 wurde  in einer Sonntagsmatinée im Schuppen 9 in Lübeck der 100. Geburtstag der Lyrikerin Hilde Domin gefeiert. Das Programm und die Einladung für die Frauentagsmatinée  ist hier noch anzuschauen.

 

  •  Mein Roman Kopflos war für den Mindelheimer Philosophiepreis (www.philosophiepreis.de) nominiert, der im Mai 2009 zum ersten Mal verliehen wird. Vier Titel waren in der Endrunde, also auf der short list;  sie wurden von einer siebenköpfigen Jugendjury unter 100 eingereichten Titeln ausgewählt. Jene Literatur gilt als preiswürdig, ob Bilderbuch oder Comic, Sachbuch oder Roman, die "junge Menschen in ihrem Fragen und Suchen motiviert, unterstützt, anregt und begleitet". Leider hat KOPFLOS nicht gewonnen, sondern ein philosophisches Sachbuch von Stephan Law. Trotzdem: Die Nominierung war auch schon eine Auszeichnung.

 

  • Stille Nacht, heilige Nacht... ist zwar schon vorbei. Aber es lohnt sich trotzdem reinzuschauen in das bei piper erschienene Taschenbuch "Das Fest der Vampire - Phantastische Weihnachtsstories". Herausgegeben hat es mein Lektor Carsten Polzin, der mich auch angeregt hat für das Buch eine Kurzgeschichte zu schreiben. Sie trägt den Titel "Vierundzwanzig Hahnenschreie" und spielt am 24. Dezember in der Stadt Pollenca auf Mallorca. Ob jemand es glaubt oder nicht: Fast alles hat sich so zugetragen... aber eben nur fast. Es ist nicht verboten, die Geschichte ist auch in anderen Jahreszeiten zu lesen.

 

  • In Köln im Frauenmediaturm wurde Anfang September 08 die Fotoausstellung Frauen, die forschen eröffnet. Das Buch dazu (Hrsg. Jeanne Rubner) ist im Verlag Collection Rolf Heyne erschienen. In der September/Oktober Ausgabe der Frauenzeitschrift Emma (www.emma.de) sind Texte und Fotos aus dem Buch in einem Dossier abgedruckt, zusammen mit einem  historischen Überblick von mir, dieser Beitrag trägt den Titel: Es gibt sie doch:die Pionierinnen

 

Rückblick 2008

  • Am 8. März 2008, dem internationalen Frauentag, hatte ich mit fünf anderen Frauen ein "Fest für die Nobelfrau" Doris Lessing organisiert, zu dem sehr viele Lübecker und Lübeckerinnen kamen. Wenn Sie Foto anklicken, können Sie sich das lesende Organisationsteam und hier die Einladung mit Programm anschauen.   Foto 
  • Der Literaturnobelpreis 2007 für Doris Lessing: Das war doch einfach wunderbar und längst überfällig! Sie wurde für ihr Lebenswerk geehrt als "Epikerin weiblicher Erfahrung, die sich mit Skepsis, Leidenschaft und visionärer Kraft eine zersplitterte Zivilisation zur Prüfung vorgenommen hat".
    Seit Anfang der siebziger Jahren bis heute lese ich Lessings Bücher mit großer Begeisterung, vom "Goldenen Notizbuch" bis zu "Dann und Mara". Auch neustes Werk "Die Kluft" hat wunderbare Teile.
    Wenn ich in Lesungen gefragt wurde, "Haben Sie ein Vorbild?" oder "Welcher Schriftsteller, welche Schriftstellerin hat sie am meisten beeinflusst?", habe ich mich früher manchmal getraut, ihren Namen zu nennen.
    Nur wenige wissen, dass die im Jahr 1919 geborene Doris Lessing viele Science Fiction Romane geschrieben hat. Ihre Begründung: Die Naturwissenschaften seien "der Ort, an dem unsere Grenzen liegen". Dem kann ich mich nur anschließen! 
  • Die erste große Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Astrid Lindgren, der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorin des 20. Jahrhunderts, wurde am 14. November 2007 im Lübecker Buddenbrookhaus eröffnet, genau an ihrem Geburtstag. Astrid Lindgrens mehr als 70 Bücher werden von Kindern auf der ganzen Welt gelesen und sind in mehr als 60 Sprachen übersetzt worden.
    Sehr zu empfehlen für alle, die mehr über Astrid Lindgren wissen wollen, ist das Buch meiner Kollegin Maren Gottschalk:
    Jenseits von Bullerbü - Die Lebensgeschichte der Astrid Lindgren. Beltz & Gelberg - Biographie, 3. Auflage 2007 ( ISBN 978-3-407-80970-4)

    Für das Magazin zur Lübecker Ausstellung "Zweimal drei macht vier. 100 Jahre, die Welt der Astrid Lindgren" schrieb ich folgenden Text geschrieben:

Sieben plus einmal Pippi Langstrumpf

Ich werde mein Alter ab sofort angeben in Sieben plus einmal Pippi Langstrumpf. Denn ich war sieben Jahre alt, als ich sie kennen lernte. Das beweist der erste meiner drei Pippi Langstrumpf Bände - alles Erstausgaben! - in diesem eigenwilligen Gebetsbuchformat, mit gelbem Leinenbuchrücken und dem dunkelblauen Pappdeckel erschienen im Jahr 1957.
Pippi war die erste (Mädchen-)Emanze, der ich begegnet bin: Reich und unabhängig, wohnte sie in einer Villa, Pippi suchte und fand den Spunk und erfand das Spiel "Nicht den Boden berühren" und ... und... und ... Selbst bewusst verkündete sie bereits damals: "Ich werde Seeräuber, wenn ich groß bin." Das hat mich nachhaltig geprägt.
Fünfzig Jahre ist Frau Langstrumpf mit mir um- und umhergezogen, immer stand sie dreifach in einem meiner Bücherregale. Anfangs war es eine unbewusste, später eine sehr bewusste Entscheidung. Vielleicht backe ich deshalb so gute Eierpfannkuchen und hasse Kaffeekränzchen und liebe das Sachensuchen - zwangsläufig, da bei mir eher langstrumpfige Ordnung herrscht. Und auf jeden Fall ärgere ich mich nie - Pippi L. sei dank! -, wenn jemand Emanze zu mir sagt.

übrigens: Als ich meinem Sohn in den Jahren Sieben plus einmal Pippi Langstrumpf minus elf aus meinen alten Pippi-Büchern vorlas, war ich verblüfft, an wie viele Details ich mich erinnerte und wie Ephraims Tochter mich immer noch schmunzeln ließ. Selbst das oft gebrauchte Wort Negerkönig brachte mich nie ins Stocken. Wenn eine sich einen Dreck drum scherte, ob sie politisch korrekt war, dann doch Pippi!

(© Ch. Kerner)
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